MIT/CDU Laatzen – Meister oder Master – MIT thematisiert berufliche und akademische Ausbildung

06.10.2017

MIT/CDU Laatzen – Meister oder Master – MIT thematisiert berufliche und akademische Ausbildung

Foto: Annette Novak, Laatzen (v.l.n.r.): Andreas Sobotta, David Novak, Karl-Wilhelm Steinmann, Dr. Tamara Zieschang, Christoph Dreyer und Dietmar Reddig, stellvertretender Landesvorsitzender der Niedersachsen-MIT.
Foto: Annette Novak, Laatzen
(v.l.n.r.): Andreas Sobotta, David Novak, Karl-Wilhelm Steinmann, Dr. Tamara Zieschang, Christoph Dreyer und Dietmar Reddig, stellvertretender Landesvorsitzender der Niedersachsen-MIT.

Es war eine inhaltlich hochwertige Veranstaltung, zu der sowohl die CDU als auch die MIT Laatzen kürzlich in Kretschmanns Erbenholz in Laatzen eingeladen hatten.

Christoph Dreyer, Landtagskandidat für den Wahlkreis Laatzen-Pattensen und Sehnde, unterstrich den Stellenwert von Handwerk und Mittelstand für die Wirtschaft vor Ort. Ihre Leistungen seien die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg und die Soziale Sicherheit.

Es diskutierten im Rahmen einer später geöffneten Podiumsdiskussion unter der Moderation von David Novak, Stadtverbandsvorsitzender der MIT Laatzen, Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover, Dr. Tamara Zieschang, Mitglied im Kompetenzteam für die Landtagswahl für die Bereiche Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Christoph Dreyer, der auch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat Laatzen ist.

Der Geschäftsklimaindex im Handwerk sei mit 73 im Allgemeinen und mit 95 im Bereich Bau gut, so Handwerkskammerpräsident Steinmann. Dennoch gebe es aufgrund der demographischen Entwicklung drastische Einbußen bei der Zahl der Auszubildenden und bei den Meistern. Hinzu komme, dass binnen der nächsten fünf Jahre jeder fünfte Betrieb einen Nachfolger gefunden haben müsse.

Zwischenzeitlich hätten rund 50 Prozent der Schulabgänger Abitur. Das Handwerk habe gut zu tun und biete vor allem Perspektive. Die Botschaft laute „Berufliche Ausbildung first“.

Dr. Tamara Zieschang pflichtete Karl-Wilhelm Steinmann bei und ergänzte „Make Duale Ausbildung great again“. Man müsse offen für neue Ideen sein, so Zieschang. Sie brachte eine vermehrte Ausbildung in Teilzeit ins Gespräch. So könne auch eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden.

Die Diskutanten waren sich einig, dass die akademische und die berufliche Ausbildung gesellschaftlich nicht gleich wertgeschätzt seien. Das müsse sich ändern.

Die Durchlässigkeit der Bildungssysteme wurde hervorgehoben. Es wurde der Vorschlag unterbreitet, dass sich die Hochschulen in Verbindung mit den Kammern auch um die zu kümmern hätten, die das Studium aller Voraussicht nach nicht schafften.

Karl-Wilhelm Steinmann warb zum Schluss für die Ausbildung im Handwerk. Sie trage deutlich zur persönlichen Entwicklung der Auszubildenden bei.


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